fasziHNation
Alle Artikel
Interview

„Ich musste nicht lang überlegen."

· FasziHNation · 1 Min. Lesezeit

Thomas Gauch wechselt zu den Falken und bringt dabei mehr mit als nur eine starke letzte Saison als Offensivverteidiger. Im Gespräch erzählt er, warum Heimatnähe für ihn den Ausschlag gab, wie er mit dem Label "Offensivverteidiger" umgeht – und was ihn treibt.

Du hast gesagt, dass die Heimatnähe eine wichtige Rolle bei deinem Wechsel nach Heilbronn gespielt hat. Wieso hat es sich jetzt richtig angefühlt, wieder heimatnäher zu spielen und dafür potenziell lukrativere Angebote abzulehnen?

Heimatnähe war für mich schon immer ein wichtiger Faktor, umso schöner, dass es nach vielen Jahren in der Ferne endlich geklappt hat. Als sich die Möglichkeit ergeben hat, nach Heilbronn zu wechseln, musste ich nicht lang überlegen. Ich höre auf mein Bauchgefühl – deswegen ist die Entscheidung auch schnell gefallen.

Du kommst aus einer Saison, in der dein offensiver Output für einen Verteidiger außergewöhnlich gut war. Ist das Label "Offensivverteidiger" und die Erwartung, auch offensiv zu produzieren, für dich eher ein Druck oder Teil deines Skillsets, das nebenher mitläuft?

Ich empfinde das nicht als Druck. Natürlich versuche ich, offensiv Akzente zu setzen, aber mein Job als Verteidiger ist es, hinten aufzuräumen. Ich spiele einfach mein Spiel und bringe meine Stärken ein, um dem Team zu helfen.

Als erfahrener Spieler im Kader – welche Rolle willst du bei den Falken übernehmen?

Als erfahrener Spieler möchte ich vorangehen und Verantwortung übernehmen, auf und neben dem Eis. Ein Neustart bringt immer eine aufregende Zeit mit sich – ich will auf jeden Fall meinen Teil dazu beitragen, dass wir als Mannschaft möglichst erfolgreich sind.