Erik Nemec ist einer der Neuzugänge im Sturm – und bringt seine eigene Verbindung zum Team mit, bevor er überhaupt sein erstes Spiel für die Falken absolviert hat. Im Gespräch geht es um seine Position, seine Entscheidung für Heilbronn und seine Rolle in einem jungen Kader.
Wo siehst du dich selbst am stärksten – Center oder Flügel? Und gab's dazu schon Gespräche mit dem Trainerteam?
Ich denke, ich kann beide Positionen gut spielen. Beide haben ihre eigenen Anforderungen, und es macht mir nichts aus, im Saisonverlauf zu wechseln. Ich hatte dazu schon Gespräche, aber es kommt ja jetzt ein neuer Trainer – mal sehen, wie er mich sieht und wo er mich einsetzen will. Beide Positionen machen mir definitiv Spaß.
Was war der ausschlaggebende Punkt für deine Entscheidung, kommende Saison in Heilbronn zu spielen?
Ausschlaggebend war, dass ich Schutzi und Gaucho kenne. Beides super Typen, und ich glaube, dass wir eishockeymäßig richtig was zusammen aufziehen können.
Du wirst einer der erfahreneren Spieler in einem jungen Team sein – spürst du dadurch die Erwartung, mehr Verantwortung und Führung zu übernehmen?
Ich glaube, wir bekommen eine starke Gruppe an erfahrenen Jungs zusammen. Verantwortung spüre ich definitiv, will Führung aber nicht erzwingen – ich will einfach mein bestes Spiel abliefern und für jeden Teamkollegen da sein. Denn am Ende ist es die starke Gruppe, die den Erfolg bringt. Anführer wird man nicht auf dem Papier, sondern auf und neben dem Eis – diesen Respekt muss man sich erst verdienen.
Hinweis: Das Interview fand vor der Bekanntgabe von Jason O'Leary als neuem Cheftrainer statt.
